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Auflösungs-Kürzel in Pixel

CIF, QCIF, 4CIF, D1, 960H, HD: Kürzel wählen und sofort sehen, wie viele Pixel das sind — und was sich daraus tatsächlich drucken lässt.

CIF 352 × 288 Pixel 0,10 MP

Was heißt das für ein Bild?

Druck bei 300 dpi
3,0 × 2,4 cm
Druck bei 150 dpi
6,0 × 4,9 cm
Bildschirm-Anteil (Full HD)
5 %

Alle Kürzel im Überblick

Kürzel Pixel (PAL) Megapixel Druck bei 300 dpi

Die Überwachungsformate stammen aus der analogen Fernsehnorm und haben in NTSC-Ländern weniger Zeilen: CIF 352 × 240, 4CIF und D1 720 × 480, QCIF 176 × 120.

Woher die Kürzel kommen

CIF heißt Common Intermediate Format und wurde 1988 im Videokonferenz-Standard H.261 festgelegt. Der Name beschreibt den Zweck: ein gemeinsames Zwischenformat zwischen PAL und NTSC, damit Geräte beider Fernsehnormen miteinander sprechen können. Aus der Videokonferenz wanderte das Format in die Überwachungstechnik, wo Speicherplatz und Bandbreite lange knapp waren.

Die Vielfachen ergeben sich daraus: QCIF ist ein Viertel, 4CIF die vierfache Fläche, 16CIF die sechzehnfache. D1 ist die volle Auflösung analogen Videos und flächengleich mit 4CIF. 960H verbreiterte das Bild auf 960 Pixel und war das Ende der analogen Fahnenstange, bevor IP-Kameras mit Megapixel-Auflösungen übernahmen.

Ein Kürzel sagt nichts über die Bildqualität

Die Pixelzahl ist eine Obergrenze, keine Aussage. Ob ein Bild scharf ist, ob es Kompressionsspuren trägt, ob Lichter und Schatten abgeschnitten sind — und ob eine Datei überhaupt so entstanden ist, wie ihre Angaben behaupten — steht in keinem Kürzel. Ein hochskaliertes CIF-Bild kann sich als Full HD ausgeben und trägt trotzdem nur 0,1 Megapixel echte Information.

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Quellen