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Scan-DPI-Rechner

Wie viele DPI brauche ich für Fotos, Dias, Negative oder Dokumente? Und wie hochauflösend ist ein vorhandener Scan wirklich? Beides direkt ausrechnen — ohne Anmeldung.

Wie viele DPI brauche ich?

Vorlage und Ziel wählen — der Rechner zeigt die nötige Scan-Auflösung und die resultierende Pixelzahl.

Empfohlene Scan-Auflösung

Wie gut ist mein vorhandener Scan?

Pixelmaß der Datei und Größe der Original-Vorlage eingeben — heraus kommt die effektive Abtastung in ppi.

Effektive Abtastung
 

Wie groß kann ich das drucken?

Pixelmaß der Datei und gewünschte Druckauflösung wählen — heraus kommt die maximale Druckgröße bei guter Qualität.

Max. Druckgröße (lange Kante)
 

300 dpi = Fotobuch/Hochglanz, 240 dpi meist nicht unterscheidbar, 150 dpi genügt für Poster, die aus Abstand betrachtet werden.

DPI, PPI und Pixel — was wirklich zählt

Die DPI-Angabe in einer Datei ist nur ein Metadatum — sie lässt sich ändern, ohne dass sich am Bild irgendetwas ändert. Was über die Qualität eines Scans entscheidet, ist die tatsächliche Pixelzahl im Verhältnis zur Größe der Vorlage. Genau das rechnet dieser Rechner aus: Die nötige Abtastung ergibt sich aus Vorlagengröße und Ziel-Pixelmaß, nicht aus einer Faustregel wie „300 dpi reichen immer".

Deshalb brauchen kleine Vorlagen hohe ppi-Werte: Ein Kleinbild-Dia von 36 × 24 mm liefert bei 300 ppi nur etwa 425 × 283 Pixel — unbrauchbar. Erst bei 3000–4000 ppi entsteht ein archivtaugliches Pixelmaß. Umgekehrt genügt bei einem A3-Plan schon eine moderate Abtastung für sehr große Dateien.

Vorlage Empfehlung Archiv ergibt (lange Kante)
Kleinbild-Dia / Negativ3000–4000 ppi≈ 4300–5700 px
Foto 10 × 15 cm600 ppi≈ 3540 px
Foto 13 × 18 cm600 ppi≈ 4250 px
Dokument A4300–400 ppi≈ 3500–4700 px
Großformat / Kartennach Ziel-PixelmaßRechner nutzen

Häufige Fragen

Wie viele DPI zum Scannen von Fotos?

Für Papierfotos sind 600 ppi ein guter Archivwert. 300 ppi genügen nur, wenn das Bild nie größer als das Original gebraucht wird.

Warum brauchen Dias so hohe Werte?

Weil die Vorlage winzig ist. Die nötige Abtastung ergibt sich aus Vorlagengröße × Ziel-Pixelmaß — bei 36 mm Kantenlänge landet man schnell bei 3000+ ppi.

Meine Datei sagt „72 dpi" — ist der Scan schlecht?

Nicht unbedingt. Die dpi-Angabe ist ein Metadatum. Zähl die Pixel: 7000 × 5000 px sind hochauflösend, egal was im dpi-Feld steht. Der zweite Rechner oben zeigt die effektive Abtastung.

Wie groß kann ich ein Foto drucken?

Pixel der langen Kante ÷ Druckauflösung × 2,54. 4000 px ergeben bei 300 dpi ≈ 34 cm, bei 150 dpi ≈ 68 cm. 300 dpi sind Fotoqualität, für Poster aus Abstand genügen 150 dpi. Der dritte Rechner oben macht's direkt.

Pixel sind nur die halbe Wahrheit.
Schärfe, Rauschen, Clipping und Format prüft der kostenlose Qualitäts-Check.
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